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14-3-3 ζ Double Nickase Plasmid (h) | sc-400490-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
14-3-3 ζ Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400490-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
YWHAZ kodiert das menschliche 14-3-3-Zeta, ein konserviertes, Phosphoserin-/Phosphothreonin-bindendes Adapterprotein, das Stabilität, Lokalisation und Aktivität verschiedenster Signalproteine moduliert. Durch seine Scaffold-Funktion in Kinase- und Phosphatase-Netzwerken trägt 14-3-3-Zeta zur Regulation von PI3K–AKT-, MAPK- und Zellzyklus-Checkpoint-Signalwegen bei und beeinflusst damit Apoptose, DNA-Schadensantworten und die Zytoskelettdynamik. Veränderte YWHAZ-Expression oder fehlregulierte 14-3-3-Interaktionen wurden in Krebsmodellen mit aberranter Proliferation, Stress-Signalgebung und metastatischen Phänotypen in Verbindung gebracht; zudem wird das Protein auch in der Neurobiologie und der metabolischen Regulation untersucht, wo hohe Signaltreue entscheidend ist.
14-3-3 ζ Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des YWHAZ-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von YWHAZ abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die YWHAZ-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit YWHAZ-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.