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14-3-3 σ CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401096-ACT | 20 µg | $397.00 |
SFN kodiert das humane Adapterprotein 14-3-3 Sigma (σ), einen p53-induzierbaren Regulator, der die Signaltransduktion koordiniert, indem er an Phosphoserin-/Phosphothreonin-Motive auf verschiedenen Zielproteinen bindet. Es spielt eine zentrale Rolle bei DNA-Schadens-Checkpoints, der G2/M-Kontrolle des Zellzyklus und der Aufrechterhaltung der epithelialen Differenzierung und beeinflusst dabei Signalwege, die Proliferation, Apoptose und Stressantworten steuern. Durch die Modulation von Lokalisation und Aktivität von Zellzyklusregulatoren und Kinasen trägt 14-3-3 σ zur genomischen Stabilität und zu tumorsuppressiven Programmen bei. Eine fehlregulierte SFN-Expression sowie epigenetisches Silencing wurden in zahlreichen Krebsarten beschrieben und sind zudem relevant für Studien zur Keratinozytenbiologie, Seneszenz und zur Antwort auf genotoxischen Stress.
14-3-3 σ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SFN-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
14-3-3 σ Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SFN-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SFN-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen 14-3-3 σ-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SFN-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von 14-3-3 σ-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des 14-3-3 σ-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SFN-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.