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γC-crystallin CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-402940 | 20 µg | $397.00 |
CRYGC kodiert das menschliche γC‑Kristallin, ein sehr häufig vorkommendes Strukturprotein der Augenlinse, das zur Transparenz und zu den Brechungseigenschaften der Linse beiträgt, indem es dicht gepackte, lösliche Proteinkomplexe aufrechterhält. Als Mitglied der γ‑Kristallin-Familie unterstützt es die langfristige Proteinstabilität in terminal differenzierten Linsenfaserzellen, denen eine Proteinerneuerungsmaschinerie fehlt. Eine Störung der Kristallin-Homöostase begünstigt Proteinfehlfaltung und -aggregation – Prozesse, die mit einem Verlust der Linsenklarheit in Verbindung stehen. Genetische Varianten oder eine veränderte Expression von CRYGC wurden mit erblichen Katarakt-Phänotypen assoziiert, was das Gen zu einem nützlichen Ziel für die Untersuchung von Proteostase und Linsenentwicklung macht.
Das γC-crystallin CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des CRYGC-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des CRYGC-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von CRYGC nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die γC-crystallin-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von CRYGC-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der γC-crystallin-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.