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β-FR CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403346-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
β-FR CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-403346-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
FOLR2 kodiert den Folatrezeptor beta (β‑FR), ein über einen Glycosylphosphatidylinositol‑Anker (GPI) an der Zelloberfläche verankertes Protein, das reduzierte Folate bindet und deren rezeptorabhängige Aufnahme vermittelt, um den Ein‑Kohlenstoff‑Stoffwechsel zu unterstützen. Durch die Regulation der intrazellulären Folatverfügbarkeit beeinflusst β‑FR die Nukleotidbiosynthese sowie Methylierungsreaktionen, die eng mit Zellproliferation und Differenzierung verknüpft sind. FOLR2 ist in Zellen der myeloischen Linie angereichert, darunter in Untergruppen von Monozyten und Makrophagen, und wird häufig als Marker für den Makrophagenzustand und die Immunbiologie von Geweben verwendet. Eine veränderte FOLR2‑Expression wurde mit inflammatorischen Mikroumgebungen und tumorassoziierten myeloischen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher für Studien zur Immunregulation und Krebsbiologie relevant.
β-FR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FOLR2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
β-FR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FOLR2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FOLR2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen β-FR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FOLR2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von β-FR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des β-FR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FOLR2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.