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β-defensin 131 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416882-NIC | 20 µg | $410.00 |
DEFB131 kodiert das humane β‑Defensin 131, ein kleines kationisches antimikrobielles Peptid, das zur angeborenen mukosalen Immunität beiträgt, indem es mikrobielle Membranen direkt schädigt und entzündliche Signalwege des Wirts moduliert. Als Mitglied der Defensin-Familie ist β‑Defensin 131 mit der Funktion der epithelialen Barriere und chemotaktischen Signalen verknüpft, die die Rekrutierung und Aktivierung von Immunzellen beeinflussen, und steht damit in Zusammenhang mit Signalwegen, die Wirt‑Mikroben‑Interaktionen und lokale Zytokinantworten steuern. Veränderte Defensin-Expressionsmuster wurden im Kontext einer erhöhten Infektionsanfälligkeit und fehlregulierter Entzündung an Barrieregeweben untersucht, wodurch DEFB131 für Untersuchungen der mukosalen Homöostase und Immunregulation relevant ist.
β-defensin 131 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DEFB131-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DEFB131 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DEFB131-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DEFB131-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.