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β-2-Microglobulin Double Nickase Plasmid (h) | sc-417704-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β-2-Microglobulin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417704-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
B2M kodiert β‑2‑Mikroglobulin, eine nichtkovalente Komponente von MHC‑Klasse‑I‑Komplexen, die für die korrekte Faltung, Stabilität und Oberflächenpräsentation von HLA‑Klasse‑I‑Molekülen erforderlich ist. Durch die Unterstützung der Peptidpräsentation an CD8+‑T‑Zellen beeinflusst β‑2‑Mikroglobulin die Wege der Antigenverarbeitung und ‑präsentation und prägt die Immunüberwachung sowie die Selbst‑/Nicht‑Selbst‑Erkennung. Eine veränderte B2M‑Expression oder ein Funktionsverlust kann den MHC‑I‑Transport stören und die Antigenpräsentation beeinträchtigen – ein Merkmal, das in mehreren Kontexten der Immunflucht beobachtet wird. Diese Eigenschaften machen B2M zu einem häufig verwendeten Marker und funktionellen Knotenpunkt, um HLA‑abhängige Signalwege, interferonresponsive Programme und Immun‑Tumor‑Interaktionen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
β-2-Microglobulin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des B2M-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von B2M abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die B2M-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit B2M-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.