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Zuotin-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409891-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Zuotin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409891-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
DNAJC2 kodiert Zuotin-1, ein konserviertes ribosomenassoziiertes J-Domänen-Protein, das als Co-Chaperon für Mitglieder der Hsp70-Familie fungiert und die kotranslationale Proteinfaltung sowie die Qualitätskontrolle unterstützt. Zuotin-1 ist an Proteostase-Netzwerken beteiligt, die mit der Ribosomenbiogenese, der Translationselongation und der Überwachung neu entstehender Polypeptide verknüpft sind, und steht dabei in Verbindung mit zellulären Stressantworten wie dem Hitzeschock-Signalweg. Über diese Funktionen trägt DNAJC2 zur Aufrechterhaltung der Proteomintegrität bei – ein Prozess, der in Erkrankungen mit proteotoxischem Stress und dysregulierter Translation häufig gestört ist. Eine veränderte Expression oder Funktion ribosomenassoziierter Chaperone wurde mit krebsassoziierter translationaler Umprogrammierung sowie mit für Neurodegeneration relevanten Fehlfaltungswegen von Proteinen in Verbindung gebracht, was mechanistische Studien zu DNAJC2 in menschlichen Zellen motiviert.
Zuotin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des DNAJC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von DNAJC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die DNAJC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit DNAJC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.