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ZNF434 Double Nickase Plasmid (h) | sc-412383-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZNF434 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-412383-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZSCAN32 kodiert ein Zinkfingerprotein (ZNF434), das voraussichtlich als sequenzspezifischer, DNA-bindender Transkriptionsregulator wirkt. Dies entspricht der Rolle der Zinkfingerfamilie vom C2H2-Typ bei der Modulation des Chromatinzustands und von Genexpressionsprogrammen. Durch die Beeinflussung transkriptioneller Netzwerke ist ZNF434 für zelluläre Prozesse wie Differenzierung, Kontrolle der Proliferation und stressresponsive Signalübertragung relevant, bei denen eine strenge Regulation von Zielpromotoren und -enhancern erforderlich ist. Fehlregulierte Transkriptionsfaktoraktivität und veränderte Chromatinregulation sind häufige Merkmale der Tumorentstehung und immunbezogener Funktionsstörungen, wodurch ZSCAN32/ZNF434 ein nützlicher Locus für mechanistische Studien in krankheitsrelevanten Modellen ist. Die Untersuchung von ZNF434 kann helfen, nachgeschaltete Gen-Schaltkreise und Signalwegveränderungen zu definieren, die mit aberranter Transkriptionsregulation verbunden sind.
ZNF434 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZSCAN32-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZSCAN32 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZSCAN32-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZSCAN32-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.