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ZNF138 Double Nickase Plasmid (h) | sc-417406-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZNF138 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417406-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZNF138 kodiert ein Zinkfingerprotein mit KRAB-Domäne, dem eine Funktion als sequenzspezifischer Transkriptionsregulator zugeschrieben wird: Die DNA-Bindung über C2H2-Zinkfinger wird dabei mit epigenetischer Stilllegung über KRAB-assoziierte Korepressor-Komplexe gekoppelt. Durch die Rekrutierung chromatinsmodifizierender Faktoren dürfte ZNF138 die Organisation von Heterochromatin, die Transkriptionsrepression und die Aufrechterhaltung zelltypspezifischer Genexpressionsprogramme beeinflussen. Eine Fehlregulation von KRAB-ZNF-Netzwerken wurde mit veränderter Genomstabilität, aberranter Differenzierung und onkogenen Transkriptionszuständen in Verbindung gebracht, was die Untersuchung von ZNF138 in krankheitsrelevanten genregulatorischen Signalwegen unterstützt. Humanes ZNF138 ist daher ein nützliches Ziel, um die chromatinabhängige Kontrolle der Transkription und ihren Einfluss auf den zellulären Phänotyp zu untersuchen.
ZNF138 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF138-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF138 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF138-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF138-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.