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ZIP14 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411756-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZIP14 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-411756-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC39A14 kodiert den Metallionentransporter ZIP14, ein Mitglied der ZIP-Familie, das in der Plasmamembran und in Endosomen lokalisiert ist und die zelluläre Aufnahme zweiwertiger Kationen vermittelt, mit besonders wichtigen Funktionen in der Zink- und Manganhomöostase. Die Aktivität von ZIP14 beeinflusst die Funktion von Metalloproteinen, Reaktionen auf oxidativen Stress sowie metabolische Signalwege und steht in Wechselwirkung mit Entzündungspfaden in Hepatozyten und Immunzellen, in denen Zytokinsignale die Expression des Transporters modulieren können. Eine gestörte, ZIP14-abhängige Metallverarbeitung wurde mit einer veränderten systemischen Mangan-Clearance und neurotoxischen Phänotypen in Verbindung gebracht und wird zudem im Kontext von Leberstoffwechsel und inflammatorischem Stress untersucht. Daher wird SLC39A14 häufig eingesetzt, um die metallabhängige Regulation von Enzymaktivität, Transporternetzwerken und Stressanpassungsprogrammen in humanen Zellmodellen zu untersuchen.
ZIP14 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC39A14-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC39A14 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC39A14-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC39A14-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.