Date published: 2026-7-11

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ZDHHC7 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-405072-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • ZDHHC7 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • ZDHHC7 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom ZDHHC7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom ZDHHC7 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ZDHHC7-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    ZDHHC7 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-405072-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes ZDHHC7 kodiert eine Palmitoyltransferase mit DHHC-Domäne, die die S‑Palmitoylierung von Substratproteinen katalysiert – eine reversible Lipidmodifikation, die Membranassoziation, Transport (Trafficking), Stabilität und die Stärke von Signalantworten steuert. Durch die Gestaltung der Palmitoylierungslandschaft an endomembranären Kompartimenten trägt ZDHHC7 zu Prozessen wie der Lokalisation von Rezeptoren und Adapterproteinen, dem vesikulären Transport sowie der Koordination nachgeschalteter Signaltransduktionswege bei. Eine fehlregulierte Palmitoylierung wird mit veränderter Proteinhomöostase und aberranten Signalnetzwerken in Verbindung gebracht, die an onkogener Transformation und immunbezogenen Phänotypen beteiligt sind, wodurch ZDHHC7 einen hilfreichen Ansatzpunkt für mechanistische Studien der membrannahen Regulation darstellt. Die funktionelle Untersuchung von ZDHHC7 kann aufklären, wie lipidierungsabhängige Sortierung und kompartimentalisierte Signalgebung den Zellzustand sowie krankheitsrelevante Signalwege beeinflussen.

    ZDHHC7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ZDHHC7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    ZDHHC7 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ZDHHC7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ZDHHC7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ZDHHC7-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ZDHHC7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ZDHHC7-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ZDHHC7-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ZDHHC7-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.