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XIAP Double Nickase Plasmid (h) | sc-416497-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
XIAP Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416497-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
XIAP (X-chromosomal kodierter Inhibitor des Apoptose-Proteins, BIRC4) ist ein zytosolisches Mitglied der IAP-Proteinfamilie, das direkt an Caspase-3, -7 und -9 bindet und diese hemmt und damit sowohl die intrinsische als auch die extrinsische Apoptose moduliert. Über seine E3-Ubiquitin-Ligase-Aktivität und Interaktionen mit RIPK2, TAK1 und TAB-Proteinen beeinflusst XIAP ubiquitinabhängige Signalwege, die mit der NF-κB-Aktivierung und entzündlichen Antworten verknüpft sind. XIAP ist zudem an der Wechselwirkung zwischen der Regulation des Zelltods und der angeborenen Immunität beteiligt und beeinflusst die Schwellenwerte für Apoptose als Reaktion auf Stress- und Zytokinsignale. Eine dysregulierte XIAP-Funktion wurde mit veränderter Apoptoseempfindlichkeit und Immun-Signalgebungsphänotypen in Verbindung gebracht, was seine Relevanz für Studien zur Krebsbiologie und immunbezogenen Pathophysiologie unterstreicht.
XIAP Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des XIAP-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von XIAP abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die XIAP-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit XIAP-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.