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WSB1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-429733-NIC | 20 µg | $410.00 |
Wsb1 kodiert das Mausprotein „WD repeat and SOCS box–containing protein 1“ (WSB1), eine Adapterkomponente von ECS‑Typ‑E3‑Ubiquitinligase‑Komplexen, die die Substraterkennung mit der ubiquitinabhängigen Proteostase koppelt. Über die Modulation des Proteinumsatzes wird WSB1 mit der Regulation von Signaloutputs wie hypoxieabhängigen Signalwegen und der zellulären Stressanpassung in Verbindung gebracht, mit nachgeschalteten Effekten auf Proliferations‑ und Differenzierungsprogramme. Eine veränderte WSB1‑Aktivität wurde in der Literatur mit dysregulierten Ubiquitinierungsnetzwerken assoziiert, die sich mit onkogenem Signaling und der Gewebehomöostase überschneiden. Diese Eigenschaften machen Wsb1 zu einem nützlichen Ziel, um die Kontrolle der Signaltransduktion durch den Ubiquitin‑Signalweg und krankheitsrelevante Phänotypen in Mausmodellsystemen zu untersuchen.
WSB1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Wsb1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Wsb1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Wsb1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Wsb1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.