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Wnt-5a Double Nickase Plasmid (m) | sc-423718-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Wnt-5a Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423718-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Wnt5a** kodiert das sekretierte Glykoprotein **Wnt-5a**, einen zentralen Liganden der nicht-kanonischen Wnt-Signalübertragung, die Zellpolarität, gerichtete Migration und Gewebemorphogenese reguliert. Wnt-5a signalisiert vorwiegend über **Frizzled-** und **ROR-Rezeptoren**, um die **planare Zellpolarität (PCP)** sowie **Wnt/Ca2+-Signalwege** zu aktivieren, und moduliert dabei nachgeschaltete Effektoren wie **JNK**, **PKC** und kleine **GTPasen**. Durch Wechselwirkungen mit der **β-Catenin-abhängigen** Signalübertragung beeinflusst Wnt-5a Differenzierungsprogramme, Zytoskelettdynamik und entzündliche Signalwege in unterschiedlichen Zelltypen. Eine fehlregulierte Wnt5a-Aktivität wurde mit Entwicklungsstörungen, Fibrose- und Wundheilungsreaktionen sowie kontextabhängigen Rollen bei Tumorzellinvasion und Metastasierung in Verbindung gebracht.
Wnt-5a Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Wnt5a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Wnt5a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Wnt5a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Wnt5a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.