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WNK1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403420-ACT | 20 µg | $397.00 |
WNK1 (with-no-lysine [K] kinase 1) kodiert eine Serin/Threonin-Kinase, die als übergeordneter Regulator von Ionentransport und Zellvolumenhomöostase wirkt, indem sie über die WNK–SPAK/OSR1-Signalachse Kationen-Chlorid-Kotransporter moduliert. Es integriert Signale osmotischen Stresses, um die NaCl-Handhabung, die Zytoskelettdynamik und den vesikulären Transport zu koordinieren, und beeinflusst dadurch den epithelialen Transport sowie die neuronale Erregbarkeit. WNK1 ist zudem mit MAPK- und PI3K-assoziierten Signalausgängen verknüpft, die je nach Kontext Proliferation und Migration beeinflussen. Eine genetische oder signalwegbezogene Dysregulation von WNK1 wurde mit Blutdruckphänotypen und neuropathiebezogenen Prozessen in Verbindung gebracht und macht es zu einem relevanten Knotenpunkt für mechanistische Studien zum Elektrolythaushalt und zur Stressantwort-Signalgebung.
WNK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen WNK1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
WNK1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des WNK1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der WNK1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen WNK1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native WNK1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von WNK1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des WNK1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem WNK1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.