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vezatin Double Nickase Plasmid (h) | sc-418454-NIC | 20 µg | $410.00 |
VEZT kodiert Vezatin, eine transmembrane Komponente von Adhärenzverbindungen, die den Cadherin–Catenin-Komplex mit dem Aktin-Zytoskelett koppelt und so die Zell-Zell-Adhäsion stabilisiert. Vezatin trägt zur epithelialen Polarität und Gewebearchitektur bei, indem es während der Morphogenese den Umbau von Zellkontakten unterstützt und die Zytoskelettdynamik beeinflusst. Eine Störung der VEZT-Expression oder seiner Lokalisation an Zellkontakten kann die Barriereintegrität und Programme der Zellmigration verändern – Prozesse, die häufig mit epithelialer Dysplasie und Tumorprogression in Verbindung stehen. Als kontaktassoziiertes Gerüstprotein ist Vezatin zudem relevant für die Untersuchung von Mechanotransduktion und Signal-Crosstalk an der Plasmamembran, einschließlich Signalwegen, die auf Veränderungen der Zelladhäsion reagieren.
vezatin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VEZT-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VEZT abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VEZT-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VEZT-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.