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VEGF-D Double Nickase Plasmid (h) | sc-401669-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
VEGF-D Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401669-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane **VEGFD**-Gen kodiert **VEGF‑D**, ein sezerniertes Mitglied der VEGF‑Familie, das Lymphangiogenese und Angiogenese reguliert, indem es an **VEGFR‑3 (FLT4)** und **VEGFR‑2 (KDR)** bindet. Proteolytische Prozessierung erhöht die Rezeptorbindung und fördert über nachgeschaltete **PI3K–AKT‑**, **MAPK/ERK‑** und **PLCγ‑**Signalwege Migration, Überleben und Gefäßremodellierung von Endothelzellen. VEGF‑D‑abhängige Signalübertragung trägt zur Entwicklung lymphatischer Gefäße, zur Homöostase der Gewebeflüssigkeit und zum Transport von Immunzellen im Tumormikromilieu bei. Eine dysregulierte VEGF‑D‑Expression oder -Signalwegaktivität wurde in mehreren Tumorkontexten mit verändertem lymphatischem Remodeling und metastatischer Dissemination in Verbindung gebracht, ebenso wie mit entzündlichen und ödematösen Phänotypen, die für die Forschung in der vaskulären Biologie relevant sind.
VEGF-D Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VEGFD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VEGFD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VEGFD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VEGFD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.