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Vasohibin Double Nickase Plasmid (h) | sc-403526-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Vasohibin-1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403526-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
VASH1 kodiert Vasohibin‑1, einen mit Endothelzellen assoziierten Regulator der Angiogenese, der durch proangiogene Signale induziert wird und als negativer Rückkopplungsmechanismus die Gefäßsprossung begrenzt. Vasohibin moduliert die Migration und Proliferation von Endothelzellen und beeinflusst die Gefäßreifung in Signalzusammenhängen, zu denen VEGF‑getriebene Signalwege und stressresponsive Transkriptionsprogramme gehören. Eine veränderte VASH1-Expression wurde mit Veränderungen der Tumorvaskularisierung, entzündlichen Mikromilieus und Gewebeumbau in Verbindung gebracht und ist daher für Studien zur Neovaskularbiologie und vaskulären Homöostase relevant. Zudem wird VASH1 im Zusammenhang mit der Zytoskelettorganisation und Endothelbarriere-Phänotypen untersucht, die Perfusion und Permeabilität mitbestimmen.
Vasohibin-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des VASH1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von VASH1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die VASH1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit VASH1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.