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UTX Double Nickase Plasmid (m) | sc-423635-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UTX Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423635-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Maus-Kdm6a kodiert UTX, eine JmjC-Domänen-Histondemethylase, die repressive H3K27me3-Markierungen entfernt und dadurch die Transkriptionsaktivierung fördert. UTX wirkt an der Chromatin-Remodellierung und der Regulation entwicklungsrelevanter Gene mit, koordiniert Programme der Linienfestlegung und eine umfassende epigenetische Kontrolle der Zellidentität. Über Interaktionen mit COMPASS-ähnlichen Komplexen und weiteren Transkriptionsregulatoren greift es in die Enhancer- und Promotorregulation ein und verknüpft so die Dynamik von Histonmodifikationen mit Differenzierung und Proliferation. Eine Fehlregulation Kdm6a/UTX-abhängiger Chromatinzustände wird mit veränderten Entwicklungsverläufen und onkogenen Transkriptionsprogrammen in Verbindung gebracht, was es zu einem nützlichen Modell für Studien zur Epigenetik und krankheitsrelevanten Signalwegen macht.
UTX Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Kdm6a-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Kdm6a abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Kdm6a-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Kdm6a-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.