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USP21 Double Nickase Plasmid (h) | sc-404690-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP21 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404690-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das humane USP21-Gen kodiert ein deubiquitinierendes Enzym aus der Familie der ubiquitin-spezifischen Proteasen, das Ubiquitinketten von Protein-Substraten entfernt und dadurch deren Stabilität, Lokalisation und Signalausgabe moduliert. Die USP21-Aktivität greift in die ubiquitinabhängige Kontrolle der angeborenen Immun-Signalübertragung, der transkriptionellen Regulation und der Proteostase ein und beeinflusst die Stärke und Dauer von Signalwegen durch reversible Deubiquitinierung. Indem USP21 die Ubiquitin-Dynamik mitgestaltet, kann es Zellzustandsentscheidungen wie Entzündungsantworten und Stressanpassung beeinflussen – Prozesse, die bei Krebs und immunassoziierten Erkrankungen häufig verändert sind. Eine dysregulierte USP21-Expression oder -Aktivität wurde mit aberranter Signalübertragung und chromatinassoziierter Regulation in Verbindung gebracht, was USP21 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien von Ubiquitin-Signalwegen macht.
USP21 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des USP21-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von USP21 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die USP21-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit USP21-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.