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USP18 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423988-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Usp18 kodiert die Ubiquitin-spezifische Peptidase 18 (USP18), ein ISG15-spezifisches Dekonjugationsenzym, das zudem als zentraler negativer Regulator der Typ-I-Interferon-Signalübertragung fungiert. USP18 dämpft den Output des JAK–STAT-Signalwegs, indem es IFNAR2-assoziierte Signalprozesse begrenzt, und trägt dazu bei, antivirale und inflammatorische Transkriptionsprogramme nachgeschaltet zu interferon-stimulierten Genen zu formen. Über die Kontrolle der ISGylierung und der Zytokinantwort beeinflusst USP18 die Homöostase der angeborenen Immunität, die Aktivierung myeloider Zellen und die Anpassung an zellulären Stress. Eine fehlregulierte USP18-Aktivität wurde mit aberranten Interferonantworten in Verbindung gebracht, die für Autoinflammation, Infektionsbiologie und Tumor–Immun-Interaktionen relevant sind, wodurch Usp18 ein nützlicher Genort für mechanistische Untersuchungen interferongetriebener Phänotypen in Mausmodellen ist.
USP18 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Usp18-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Usp18 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Usp18-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Usp18-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.