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USP10 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423592-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
USP10 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423592-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das Mausgen **Usp10** kodiert die ubiquitinspezifische Peptidase 10 (USP10), ein deubiquitinierendes Enzym, das den ubiquitinvermittelten Proteinabbau rückgängig macht und so die Signaldauer sowie die Proteostase beeinflusst. USP10 ist an der Regulation von Stressantwort-Netzwerken und Zellschicksalsprogrammen beteiligt, indem es die Stabilität und den Transport zentraler Signalproteine moduliert und dadurch Prozesse wie DNA-Schadensantworten, autophagieassoziierten Turnover und inflammatorische Signalwege beeinflusst. Über die deubiquitinierungsabhängige Kontrolle der Proteinmenge kann USP10 die Checkpoint-Kontrolle, die Anfälligkeit für Apoptose und die metabolische Anpassung mitsteuern. Eine fehlregulierte USP10-Aktivität wurde mit pathologischen Phänotypen in onkologischen und immunbezogenen Kontexten in Verbindung gebracht, wodurch **Usp10** einen nützlichen Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Biologie des Ubiquitin-Systems in Säugermodellen darstellt.
USP10 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Usp10-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Usp10 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Usp10-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Usp10-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.