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Uroguanylin Double Nickase Plasmid (h) | sc-404519-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Uroguanylin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-404519-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
GUCA2B kodiert Uroguanylin, ein sezerniertes Peptidhormon, das den Guanylatcyclase‑C‑Rezeptor (GUCY2C) auf intestinalen Epithelzellen aktiviert und dadurch den intrazellulären cGMP‑Spiegel erhöht. Diese Signalachse reguliert den Elektrolyt- und Wassertransport, die Funktion der epithelialen Barriere sowie die mukosale Homöostase über cGMP‑abhängige Signalwege, die die Aktivität von Ionenkanälen und nachgeschalteten Kinasen beeinflussen. Uroguanylin ist ein wesentlicher Bestandteil der Kommunikation der Darm‑Niere‑Achse und trägt über cGMP‑Signalgebung zur renalen Natriurese und zur blutdruckbezogenen Physiologie bei. Eine Fehlregulation der GUCA2B/GUCY2C‑cGMP‑Signalgebung wurde mit veränderter intestinaler Sekretion und beeinträchtigter Barriereintegrität in Verbindung gebracht, was Implikationen für entzündliche Erkrankungen und die epitheliale Pathobiologie mit Relevanz für die Forschung zu kolorektalen Erkrankungen hat.
Uroguanylin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GUCA2B-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GUCA2B abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GUCA2B-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GUCA2B-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.