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UHRF1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403851-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
UHRF1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403851-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
UHRF1 (Ubiquitin-ähnliches Protein mit PHD- und RING-Finger-Domänen 1) ist ein multidomäniger epigenetischer Regulator, der während der S‑Phase die Aufrechterhaltung der DNA‑Methylierung und die Vererbung des Chromatinzustands koordiniert. Durch die Erkennung hemimethylierter CpG‑Stellen und von Histon‑H3‑Markierungen rekrutiert und aktiviert UHRF1 DNMT1 und koppelt an Maschinerien der Histon‑Ubiquitinierung und ‑Deacetylierung, um Transkriptionsprogramme zu bewahren. Seine Aktivität unterstützt die Zellzyklusprogression, die replikationsgekoppelte Chromatinassemblierung und die Genomstabilität, unter anderem durch die Regulation der Heterochromatinorganisation und von DNA‑Schadensantworten. Eine fehlregulierte UHRF1‑Expression und veränderte UHRF1‑abhängige Methylierungsmuster werden in der Krebsbiologie häufig mit einer aberranten Stilllegung von Tumorsuppressor‑Signalwegen und einer umfassenderen epigenomischen Umprogrammierung in Verbindung gebracht.
UHRF1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des UHRF1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von UHRF1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die UHRF1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit UHRF1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.