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UGT1A1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401190-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
UGT1A1 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401190-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
UGT1A1 kodiert eine mikrosomale UDP-Glucuronosyltransferase, die die Glucuronidierung von Bilirubin und unterschiedlichen endogenen lipophilen Verbindungen katalysiert und dadurch deren Löslichkeit für die biliäre Ausscheidung erhöht. Dieses Phase‑II-Konjugationsenzym ist Teil hepatischer und extrahepatischer Entgiftungsnetzwerke und ist mit der Signalgebung der Xenobiotikaantwort verknüpft, die Stoffwechsel und Clearance reguliert. Variationen oder eine verminderte Expression von UGT1A1 sind mit einer beeinträchtigten Bilirubin-Konjugation und Phänotypen der Hyperbilirubinämie assoziiert; zudem ist die UGT1A1-Aktivität ein zentraler Determinant für den metabolischen Umgang mit mehreren kleinen Molekülen. Daher wird UGT1A1 häufig genutzt, um die Regulation der Glucuronidierungskapazität, die hepatische metabolische Homöostase sowie interindividuelle Unterschiede in Konjugationswegen zu untersuchen.
UGT1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen UGT1A1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
UGT1A1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des UGT1A1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der UGT1A1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen UGT1A1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native UGT1A1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von UGT1A1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des UGT1A1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem UGT1A1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.