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TRP1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400412-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane **TYRP1**-Gen kodiert die tyrosinaseverwandte Protein-1 (**TRP1**), ein melanosomales, membrangebundenes Glykoenzym, das die Eumelaninsynthese und die Reifung von Melanosomen in pigmentbildenden Zellen unterstützt. TRP1 wirkt innerhalb des Melanogenese-Netzwerks zusammen mit **TYR** und **DCT** und beeinflusst dabei die oxidative Chemie von Melanin-Zwischenprodukten, die Stabilität von Melanosomen sowie Pigmentierungsphänotypen, die u. a. durch Signalwege wie die **MITF**-Signalgebung reguliert werden. Veränderte TYRP1-Expression oder -Varianten sind mit Pigmentstörungen assoziiert und wurden im Kontext der Melanom-Biologie untersucht, da Veränderungen der Aktivität des Melaninwegs zelluläre Stressantworten und Differenzierungszustände beeinflussen können. Als liniengebundener melanozytärer Marker wird TYRP1 häufig genutzt, um die Biogenese von Melanosomen, den Pigmentstoffwechsel und Transkriptionsprogramme zu untersuchen, die die Funktion von Melanozyten steuern.
TRP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TYRP1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TRP1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TYRP1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TYRP1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TRP1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TYRP1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TRP1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TRP1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TYRP1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.