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TNF alpha Double Nickase Plasmid (m) | sc-423433-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TNF alpha Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423433-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen **Tnf** kodiert den Tumornekrosefaktor alpha (TNFα), ein pleiotropes, proinflammatorisches Zytokin, das hauptsächlich von aktivierten Makrophagen, T‑Zellen und anderen Populationen des angeborenen Immunsystems produziert wird. TNFα signalisiert über TNFR1 und TNFR2 und reguliert dadurch NF‑κB‑ und MAPK‑Kaskaden, wodurch Zytokininduktion, Rekrutierung von Leukozyten, Zellüberleben sowie programmierte Zelltodwege einschließlich Apoptose und Nekroptose gesteuert werden. Als zentraler Knotenpunkt der Entzündungssignalgebung prägt TNFα Gewebeumbau, vaskuläre Aktivierung und Immunhomöostase und wird breit in Zusammenhängen wie Autoimmunität, Infektion, metabolischer Entzündung und Neuroinflammation untersucht. Eine fehlregulierte **Tnf**‑Aktivität ist in Maus‑Krankheitsmodellen mit chronischen inflammatorischen Phänotypen und einer veränderten Kommunikation zwischen angeborenem und adaptivem Immunsystem assoziiert.
TNF alpha Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tnf-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tnf abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tnf-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tnf-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.