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TMEM173 Double Nickase Plasmid (m) | sc-428364-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TMEM173 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-428364-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Tmem173 kodiert TMEM173 (auch als STING bekannt), ein im endoplasmatischen Retikulum lokalisiertes Adapterprotein, das die angeborene Immunerkennung zytosolischer DNA koordiniert. Nach Bindung zyklischer Dinukleotide, die von cGAS gebildet werden, aktiviert TMEM173 die TBK1–IRF3-Signalübertragung sowie NF-κB und fördert damit Typ-I-Interferon- und entzündliche Genprogramme. Dieser Signalweg überschneidet sich mit Autophagie- und Zellstressantworten und prägt in Mausmodellen die antivirale Abwehr, Reaktionen auf intrazelluläre Bakterien sowie die Signalgebung in der Tumor-Immun-Mikroumgebung. Eine fehlregulierte TMEM173-Signalgebung wird mit abnormer Entzündung und autoimmunähnlichen Phänotypen in Verbindung gebracht und ist daher ein häufiges Ziel in Studien zur Immunpathologie und zu Wirt-Pathogen-Interaktionen.
TMEM173 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tmem173-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tmem173 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tmem173-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tmem173-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.