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TMEFF2 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-404536-ACT | 20 µg | $397.00 |
TMEFF2 (transmembranöses Protein mit EGF-ähnlicher und zwei follistatinähnlichen Domänen 2) kodiert ein Typ‑I‑Transmembranprotein, das an Zell‑Zell‑Kommunikation und Wachstumsfaktor‑Signalgebung beteiligt ist und dem kontextabhängige Effekte auf zelluläre Proliferation, Differenzierung und Überleben zugeschrieben werden. Über seine extrazellulären EGF‑ähnlichen und follistatinähnlichen Domänen wurde TMEFF2 mit der Modulation rezeptor‑Tyrosinkinase‑assoziierter Signalwege sowie mit der Regulation transkriptioneller Programme in Verbindung gebracht, die das Verhalten epithelialer und neuronaler Linien prägen. Eine veränderte TMEFF2‑Expression wurde in mehreren Krebsarten beobachtet, was seinen Nutzen als molekularen Ansatzpunkt zur Untersuchung tumorassoziierter Signalzustände und der Linienplastizität unterstreicht. Da TMEFF2 membranständig und signalwegsnah ist, ist es zudem relevant, um zu analysieren, wie extrazelluläre Signale in nachgeschaltete Pathway‑Aktivierung und genregulatorische Netzwerke integriert werden.
TMEFF2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen TMEFF2-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
TMEFF2 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des TMEFF2-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der TMEFF2-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TMEFF2-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native TMEFF2-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TMEFF2-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TMEFF2-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem TMEFF2-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.