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TMED4 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-406737 | 20 µg | $397.00 |
TMED4 (auch bekannt als p25) ist ein Mitglied der p24-Familie der Typ‑I‑Transmembranproteine, die als Frachtrezeptoren im frühen sekretorischen Weg fungieren. Es ist am COPI‑ und COPII‑abhängigen vesikulären Transport zwischen endoplasmatischem Retikulum und Golgi-Apparat beteiligt und unterstützt dabei Proteinsortierung, Qualitätskontrolle und die Aufrechterhaltung der Homöostase des sekretorischen Systems. Indem TMED4 die Dynamik des ER‑Golgi-Transports beeinflusst, kann es die Prozessierung und den Transport von Signalrezeptoren und sezernierten Faktoren zur Zelloberfläche mitsteuern und ist damit in eine breitere Regulation der zellulären Kommunikation eingebunden. Eine Fehlregulation von Komponenten des sekretorischen Transports, einschließlich TMED4-assoziierter Signalwege, wurde in Kontexten wie onkogenen Wachstumsprogrammen und Stressanpassungs-Phänotypen untersucht, die für die Biologie menschlicher Erkrankungen relevant sind.
Das TMED4 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des TMED4-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des TMED4-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von TMED4 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die TMED4-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von TMED4-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der TMED4-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.