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TIM-1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-411938-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das menschliche HAVCR1 kodiert das T‑Zell‑Immunglobulin‑ und Muzin‑Domänen‑haltige Protein 1 (TIM‑1), ein Typ‑I‑Membran‑Glykoprotein, das auf aktivierten Immunzellen sowie in epithelialen Kompartimenten exprimiert wird. TIM‑1 fungiert als Phosphatidylserin‑Rezeptor, der zur Beseitigung apoptotischer Zellen beiträgt und Zell‑Zell‑Interaktionen moduliert, wodurch Antigenverarbeitung und Immunaktivierung beeinflusst werden. Über seine zytoplasmatischen Signalmotive wirkt TIM‑1 auf Signalwege ein, die die Lymphozytenaktivierung, Zytokinantworten und epitheliale Stressprogramme steuern. Veränderte Aktivität und Expression von HAVCR1/TIM‑1 wurden mit inflammatorischen Immunphänotypen und Gewebeschädigung in verschiedenen Kontexten in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz als mechanistischen Marker in der Immunologie und in Modellen von Organschäden unterstützt.
TIM-1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des HAVCR1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von HAVCR1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die HAVCR1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit HAVCR1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.