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Thrombin R Double Nickase Plasmid (h) | sc-400556-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Thrombin R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400556-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
F2R kodiert den Thrombinrezeptor (proteaseaktivierter Rezeptor 1, PAR1), einen GPCR, der durch eine thrombinvermittelte proteolytische Spaltung aktiviert wird. Dabei wird ein „tethered ligand“ (gebundener Ligand) freigelegt und eine Signalübertragung über die Gαq-, Gα12/13- und Gαi-Wege initiiert. Die Aktivierung von PAR1 reguliert die Thrombozytenaktivierung, die Funktion der Endothelbarriere, den Gefäßtonus und die Leukozytenmigration über nachgeschaltete MAPK-, RhoA/ROCK-, PI3K-AKT- und NF-κB-Signalwege. Durch die Integration von Gerinnungs- und Entzündungssignalen trägt F2R zur Hämostase, zur Thromboinflammation und zum Gewebeumbau bei. Eine fehlregulierte PAR1-Signalgebung wurde mit Thrombosen, Atherosklerose, sepsisassoziierter Koagulopathie, Fibrose und Interaktionen im Tumormikromilieu in Verbindung gebracht und unterstützt mechanistische Studien in der Gefäßbiologie sowie in der Krebsforschung.
Thrombin R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des F2R-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von F2R abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die F2R-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit F2R-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.