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TFE3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401179-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TFE3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401179-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TFE3 (Transkriptionsfaktor, der an den IGHM-Enhancer 3 bindet) ist ein bHLH-Zip-Transkriptionsfaktor der MiT/TFE-Familie, der Programme zur Kontrolle der Lysosomenbiogenese, der Autophagie und des zellulären Stoffwechsels reguliert. Er integriert Signale aus nährstoffsensitiven Signalwegen, einschließlich einer mTORC1-abhängigen Regulation der subzellulären Lokalisation, um transkriptionelle Antworten auf Stress und Nährstoffmangel zu koordinieren. Im Zellkern kann TFE3 Gene induzieren, die an der Lysosomenfunktion und am katabolen Stofffluss beteiligt sind, und dadurch Prozesse wie den endolysosomalen Transport und die mitochondriale Homöostase prägen. Eine fehlregulierte TFE3-Aktivität wird in krankheitsrelevanten Kontexten mitbeteiligt, darunter TFE3-Genfusionen beim Nierenzellkarzinom sowie eine veränderte transkriptionelle Kontrolle der Proteostase und inflammatorischer Signalwege.
TFE3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TFE3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TFE3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TFE3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TFE3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.