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TET3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-414997-NIC | 20 µg | $410.00 |
Humanes TET3 kodiert eine Fe(II)/2‑Oxoglutarat‑abhängige Dioxygenase, die die schrittweise Oxidation von 5‑Methylcytosin zu 5‑Hydroxymethylcytosin und weiteren Derivaten katalysiert und damit aktive wie auch passive DNA‑Demethylierung unterstützt. Diese Aktivität prägt die epigenetische Programmierung, die Chromatinzugänglichkeit und die Transkriptionskontrolle während der frühen Entwicklung, der neuronalen Reifung und der zellulären Reprogrammierung und ist zudem mit DNA‑Reparatur- sowie replikationsassoziierten Prozessen verknüpft. Eine fehlregulierte TET3‑abhängige Hydroxymethylierung wurde mit veränderten Genexpressionsprogrammen in neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen und in der Tumorbiologie in Verbindung gebracht und ist daher ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zur Dynamik des Epigenoms.
TET3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TET3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TET3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TET3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TET3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.