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TESPA1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (h) | sc-406563 | 20 µg | $397.00 |
TESPA1 (thymocyte-expressed, positive selection-associated 1) kodiert ein in lymphoiden Zellen angereichertes Adapterprotein, das die Signaltransduktion nachgeschaltet an Antigenrezeptoren koordiniert. In T‑Zellen trägt TESPA1 zur proximalen TCR‑Signalgebung und zur Calcium‑Mobilisierung bei, indem es die Rezeptoraktivierung mit PLCγ‑abhängigen Signalwegen und der Ca²⁺‑Freisetzung aus dem endoplasmatischen Retikulum verknüpft und so Aktivierungsprogramme sowie die Selektion von Thymozyten mitprägt. TESPA1 ist zudem an der Signalübertragung des B‑Zell‑Rezeptors beteiligt und in umfassendere Kommunikationsnetzwerke von Immunzellen eingebunden, die Zytokinantworten und Differenzierung beeinflussen. Eine veränderte TESPA1‑Aktivität wurde mit Phänotypen der Immunfehlregulation in Verbindung gebracht, darunter eine erhöhte Anfälligkeit für Autoimmun‑ und Entzündungsmechanismen, was TESPA1 für die Untersuchung von Signal‑Schwellenwerten und der Lymphozytenfunktion relevant macht.
Das TESPA1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (h) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des TESPA1-Gens in human-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des TESPA1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von TESPA1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die TESPA1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von TESPA1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der TESPA1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.