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Tenascin-C Double Nickase Plasmid (h) | sc-400663-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tenascin-C Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400663-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TNC kodiert Tenascin‑C, ein großes Glykoprotein der extrazellulären Matrix, das während der Entwicklung, bei Gewebeumbauprozessen und bei Entzündungen stark induziert wird. Tenascin‑C moduliert die Zell‑Matrix‑Adhäsion, Migration und Mechanotransduktion, indem es mit Integrinen und anderen Matrixkomponenten interagiert und so Fokaladhäsionen sowie die zytoskelettale Signalübertragung mitprägt. Über Effekte auf Signalwege wie FAK/Src, MAPK/ERK und TGF‑β‑assoziierte Remodeling‑Programme trägt es zur Regulation der Stromastruktur und des Traffickings von Immunzellen in dynamischen Mikroumgebungen bei. Eine dysregulierte TNC‑Expression und ‑Ablagerung ist häufig mit fibrotischem Umbau, chronischen Entzündungszuständen und tumorassoziiertem Stroma verbunden und macht TNC zu einem relevanten Ziel für die Untersuchung extrazellulärmatrixgetriebener Krankheitsmechanismen.
Tenascin-C Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TNC-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TNC abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TNC-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TNC-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.