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TEL Double Nickase Plasmid (h) | sc-402207-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TEL Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402207-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ETV6 (TEL) kodiert einen Transkriptionsfaktor der ETS-Familie, der überwiegend als Transkriptionsrepressor wirkt und die Erhaltung hämatopoetischer Stamm- und Vorläuferzellen, die Festlegung von Zelllinien sowie die homöostatische Proliferation steuert. TEL verknüpft Signalreize mit der Chromatinregulation, indem es mit Korepressoren und Histondeacetylase-assoziierten Komplexen interagiert, und formt so Genexpressionsprogramme, die an Differenzierung und Apoptose beteiligt sind. Eine Störung von ETV6 trägt zu genomischer Instabilität und veränderter transkriptioneller Kontrolle bei; zudem ist ETV6 wiederholt bei hämatologischen Malignomen involviert, etwa durch Translokationen, Punktmutationen und Haploinsuffizienz. Als zentraler Knotenpunkt der Blutentwicklung und Bestandteil leukämogener Genfusionen wird TEL intensiv im Hinblick auf seine Rolle in onkogenen transkriptionellen Netzwerken und fehlregulierten Kinase-Signalwegen untersucht.
TEL Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ETV6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ETV6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ETV6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ETV6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.