Date published: 2026-7-14

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TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Particles (h): sc-400607-LAC

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 200 µl transduktionsfertige, hoch-titer CRISPR/dCas9 Lentivirale Aktivierungs-Partikel
  • TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Particles (h) sind ein SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) gesteuertes System zur Transkriptionsaktivierung eines gewünschten Zielgens, um wirkungsvoll die spezifische Genexpression mittels lentiviraler Transduktion der Zellen zu erhöhen
  • TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Particles (h) enthalten die folgenden SAM Aktivierungselemente: deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungs-Domäne VP64, ein MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein und eine zielspezifische 20nt gRNA. Des Weiteren enthalten sind die Resistenzgene für blasticidin, hygromycin und puromycin
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die von TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Plasmid (h) und TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Plasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen des TCF7L2-Promotors ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz der Genaktivierung per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: TCF7L2/TCF4 Antibody (D-4): sc-166699
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    TCF7L2/TCF4 Lentiviral Activation Particles (h)

    sc-400607-LAC
    200 µl
    $455.00

    TCF7L2 (auch als TCF4 bekannt) kodiert einen Transkriptionsfaktor mit High-Mobility-Group-(HMG)-Box, der als zentraler nukleärer Effektor der kanonischen Wnt/β-Catenin-Signalübertragung fungiert. Durch die Zusammenarbeit mit β-Catenin und Koregulatoren steuert TCF7L2 kontextabhängige Transkriptionsprogramme, die die Festlegung von Zellschicksalen, die Proliferation und die Expression metabolischer Gene in zahlreichen Geweben regulieren. Sein regulatorisches Netzwerk überschneidet sich mit Chromatin-Remodeling und Enhancer-Aktivität und prägt so Linienentscheidungen in epithelialen und endokrinen Kompartimenten. Genetische und expressionsbezogene Störungen von TCF7L2 sind stark mit veränderter Glukosehomöostase und einem erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes assoziiert; zudem wird eine fehlregulierte Wnt-abhängige Transkription unter Beteiligung von TCF7L2 in der Tumorentstehung sowie in der Entwicklungsbiologie untersucht.

    TCF7L2/TCF4 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) erfüllen diesen Bedarf, indem sie das vollständige Transkriptionsaktivierungssystem des Synergistic Activation Mediator (SAM) in transduktionsbereite, hoch-titrige lentivirale Partikel verpacken und so eine effiziente TCF7L2-Hochregulation über ein breiteres Spektrum menschlicher Zelltypen ermöglichen.

    TCF7L2/TCF4 Lentivirale Aktivierungspartikel (h) liefern alle funktionellen Komponenten des Synergistic Activation Mediator (SAM)-Systems über lentivirale Transduktion. Das System umfasst drei Partikelpräparate, die gemeinsam in Zielzellen transduziert werden: eines, das für katalytisch inaktives dCas9 (Mutationen D10A und N863A) kodiert, das mit der VP64-Transaktivierungsdomäne und einem Blasticidin-Resistenzgen fusioniert ist; eines, das für das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein mit einem Hygromycin-Resistenzgen kodiert; und eines, das für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA kodiert, die an zwei MS2-RNA-Aptamere mit einem Puromycin-Resistenzgen fusioniert ist. Nach der lentiviralen Transduktion und der genomischen Integration der Expressionskassetten werden die SAM-Komponenten stabil exprimiert und lagern sich am Zielort innerhalb der proximalen Promotorregion stromaufwärts der TCF7L2-Transkriptionsstartstelle an, wo VP64, p65 und HSF1 kooperativ wirken, um endogene Transkriptionsmaschinerie zu rekrutieren und eine anhaltende Hochregulation der endogenen TCF7L2/TCF4-Expression zu bewirken. Die Verwendung von nuklease-inaktivem dCas9 verhindert die Einführung von Doppelstrangbrüchen in der DNA und bewahrt den nativen TCF7L2-Genomlokus sowie die regulatorische Architektur.

    Das lentivirale Format bietet mehrere praktische Vorteile: Die stabile genomische Integration unterstützt eine vererbbare Aktivierung über Zellteilungen hinweg; Partikelpräparate mit hohem Titer machen eine eigene Virusproduktion überflüssig; und die Kompatibilität mit primären, sich nicht teilenden und transfektionsresistenten Zelltypen erweitert die experimentellen Möglichkeiten. Eine erfolgreiche Transduktion kann durch eine dreifache Antibiotika-Selektion mit Puromycin, Hygromycin und Blasticidin bestätigt und verstärkt werden.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.