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TBX2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403078-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TBX2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403078-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TBX2 kodiert einen Transkriptionsfaktor der T-Box-Familie, der entwicklungsbezogene Genexpressionsprogramme reguliert und Zellschicksalsentscheidungen koordiniert, indem er an spezifische DNA-Motive bindet und die chromatinabhängige Transkription moduliert. In menschlichen Zellen beeinflusst TBX2 die Zellzyklusprogression und seneszenzassoziierte Signalwege durch Repression von Tumorsuppressor-Netzwerken, darunter CDKN2A/p14ARF und CDKN1A/p21, mit nachgeschalteten Effekten auf Proliferation und Differenzierung. Eine fehlregulierte TBX2-Aktivität wurde mit veränderter Linienfestlegung und aberranter Kontrolle des Zellwachstums in Verbindung gebracht, was TBX2 zu einem geeigneten Knotenpunkt für die Untersuchung transkriptioneller Schaltkreise in der Entwicklungs- und Krebsbiologie macht. Die TBX2-abhängige Genregulation wird außerdem im Kontext epithelial-mesenchymaler Dynamiken und des Signal-Crosstalks während der Organogenese untersucht.
TBX2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TBX2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TBX2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TBX2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TBX2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.