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TAP2 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423266-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TAP2 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423266-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Mouse Tap2 kodiert TAP2, einen ATP-bindenden Kassetten-Transporter (ABC-Transporter), der mit TAP1 ein Heterodimer bildet und proteasomenabgeleitete Peptide aus dem Zytosol in das endoplasmatische Retikulum transportiert, wo sie auf MHC‑Klasse‑I‑Moleküle geladen werden. Dieser Transportschritt ist zentral für die Antigenverarbeitung und -präsentation und ist mit proteasomalem Abbau, Peptidbeladung im ER und Immunüberwachungswegen verknüpft. Eine veränderte TAP2-Aktivität kann das Immunopeptidom umgestalten und die MHC‑I-Expression an der Zelloberfläche beeinflussen, was Studien zu Wirt–Pathogen-Interaktionen, Mechanismen der Tumor-Immunevasion und immungetriebener Entzündung in experimentellen Modellen betrifft. Tap2 wird daher häufig als genetischer Ansatzpunkt genutzt, um interferonresponsive Antigenpräsentationsprogramme und Determinanten der T‑Zell-Erkennung zu untersuchen.
TAP2 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Tap2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Tap2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Tap2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Tap2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.