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Tak1L CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-406747-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Tak1L CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-406747-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
MAP3K7CL kodiert Tak1L, ein MAP-Kinase-Kinase-Kinase‑ähnliches Protein, das mit dem TAK1/MAP3K7‑Signalmodul verwandt ist und eingehende Signale mit nachgeschalteten Kinasekaskaden koppelt. Proteine in dieser Achse werden häufig mit der Regulation der NF‑κB‑ und MAPK‑Signalwege in Verbindung gebracht und prägen damit Entzündungssignale, Stressantworten sowie die kontextabhängige Steuerung von Transkriptionsprogrammen. Obwohl MAP3K7CL weniger gut charakterisiert ist als das kanonische TAK1, macht seine Ähnlichkeit zu MAP3K‑Familienmitgliedern es relevant für die Untersuchung der Verschaltung von Kinasenetzwerken, von Signalweg‑Redundanz und kompensatorischer Signalübertragung. Eine Fehlregulation TAK1‑assoziierter Signalgebung ist an immunologischen und entzündlichen Phänotypen sowie an krebsassoziierten Signalzuständen beteiligt, was explorative Studien zur Funktion von MAP3K7CL in krankheitsrelevanten Zellmodellen unterstützt.
Tak1L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen MAP3K7CL-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Tak1L Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des MAP3K7CL-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der MAP3K7CL-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Tak1L-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native MAP3K7CL-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Tak1L-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Tak1L-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem MAP3K7CL-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.