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T1R3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401808-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
T1R3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401808-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TAS1R3 kodiert den humanen Geschmacksrezeptor Typ 1, Mitglied 3 (T1R3), einen GPCR der Klasse C, der mit TAS1R1 oder TAS1R2 Heterodimere bildet und so Nährstoffsensor-Rezeptoren für Umami bzw. Süßgeschmack erzeugt. Nach Ligandenbindung koppeln T1R3-haltige Rezeptoren an G-Proteine und aktivieren die PLCβ2–IP3-Signalkaskade, die Mobilisierung von intrazellulärem Ca²⁺ sowie nachgeschaltete MAPK- und sekretorische Programme. Über die oralen Geschmacksknospen hinaus verbindet die Expression von TAS1R3 in gastrointestinalen und metabolischen Geweben den Rezeptor mit enteroendokriner Signalgebung und einer nährstoffabhängigen Regulation der Hormonfreisetzung und epithelialen Funktion. Fehlregulierte Signalwege der Süß-/Umami-Wahrnehmung unter Beteiligung von T1R3 wurden in Kontexten wie Stoffwechselstörungen, Entzündungen und veränderter chemosensorischer Signalgebung in krebsassoziierten Mikroumgebungen untersucht.
T1R3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TAS1R3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TAS1R3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TAS1R3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TAS1R3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.