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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
T1-cadherin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401986-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
T1-cadherin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401986-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDH9 kodiert T1‑Cadherin, ein klassisches Zelladhäsionsmolekül der Cadherin-Familie, das zu calciumabhängigen homophilen Interaktionen und zur gewebespezifischen Zell‑Zell‑Erkennung beiträgt. Über die Kopplung an die Organisation des Zytoskeletts und kontaktabhängige Signalübertragung kann CDH9 die Zellsortierung, das Neuriten-Targeting sowie die Aufrechterhaltung einer differenzierten zellulären Architektur beeinflussen. Veränderungen der cadherinvermittelten Adhäsion und der damit verbundenen Umgestaltung von Zellkontakten sind wiederkehrende Merkmale krankheitsrelevanter Prozesse, darunter fehlregulierte Migration und abnorme Konnektivität. Daher wird CDH9 häufig in Modellen untersucht, die Adhäsionsdynamiken mit Entwicklungsphänotypen und pathologischen Veränderungen der Gewebeorganisation verknüpfen.
T1-cadherin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDH9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDH9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDH9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDH9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.