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Superoxide Dismutase 3/SOD3 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-402505-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **SOD3** kodiert die extrazelluläre Superoxiddismutase 3, ein sekretiertes Cu/Zn-Metalloenzym, das im extrazellulären Raum und in der perivaskulären Matrix die Dismutation des Superoxid-Anions zu Wasserstoffperoxid und Sauerstoff katalysiert. Durch die Begrenzung reaktiver Sauerstoffspezies und die Erhaltung der Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid beeinflusst SOD3 die Redox-Homöostase, die endotheliale Signalübertragung sowie Signalwege des Umbaus der extrazellulären Matrix. Eine veränderte SOD3-Expression oder -Aktivität wurde mit oxidativem Stress getriebenen Mechanismen in Verbindung gebracht, die an kardiovaskulärer und pulmonaler Pathophysiologie, entzündlicher Gewebeschädigung und der Dynamik des Tumormikromilieus beteiligt sind. Als wichtiges extrazelluläres Antioxidans wird SOD3 häufig in Kontexten wie Gefäßbiologie, Fibrose, Immunzellmigration und redoxregulierten Transkriptionsprogrammen untersucht.
Superoxide Dismutase 3/SOD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SOD3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Superoxide Dismutase 3/SOD3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SOD3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SOD3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Superoxide Dismutase 3/SOD3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SOD3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Superoxide Dismutase 3/SOD3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Superoxide Dismutase 3/SOD3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SOD3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.