Date published: 2026-10-28

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SULT1A3/1A4 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-417824-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • SULT1A3/1A4 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • SULT1A3/1A4 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom SULT1A3/1A4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom SULT1A3/1A4 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der SULT1A3-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    SULT1A3/1A4 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-417824-ACT
    20 µg
    $397.00

    Humanes SULT1A3/1A4 kodiert eng verwandte zytosolische Sulfotransferasen, die die Sulfatkonjugation von Katecholaminen und anderen phenolischen Monoaminen katalysieren und damit das Gleichgewicht zwischen bioaktiven und inaktivierten Metaboliten beeinflussen. Durch die Bildung sulfatierter Produkte sind SULT1A3/1A4 an der Xenobiotika-Metabolisierung der Phase II beteiligt und greifen in den Neurotransmitterumsatz sowie die zelluläre Redoxhomöostase ein, indem sie catecholabgeleitete reaktive Zwischenprodukte modulieren. Ihre Aktivität prägt die gewebs- und zelltypspezifische Verarbeitung von Dopamin und verwandten Substraten und verknüpft so die metabolische Kapazität mit dem Signaltonus. Eine veränderte Sulfatierungskapazität wurde im Zusammenhang mit neuropsychiatrischen Phänotypen, Stressreaktionen und variabler Arzneistoffmetabolisierung untersucht, wodurch SULT1A3/1A4 nützliche Marker zur Untersuchung metabolischer Heterogenität sind.

    SULT1A3/1A4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen SULT1A3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    SULT1A3/1A4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des SULT1A3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der SULT1A3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen SULT1A3/1A4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native SULT1A3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von SULT1A3/1A4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des SULT1A3/1A4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem SULT1A3-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.