
Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
Stat6 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418159-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Stat6 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418159-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STAT6 kodiert Stat6, einen latenten Transkriptionsfaktor, der nachgeschaltet an die IL‑4‑ und IL‑13‑Rezeptorsignalisierung über JAK-Kinasen aktiviert wird – mit anschließender phosphorylierungsabhängiger Dimerisierung und Translokation in den Zellkern. Im Zellkern bindet Stat6 an regulatorische DNA-Elemente und steuert Genprogramme, die an der Th2-Differenzierung, der alternativen Makrophagenaktivierung, dem epithelialen Remodeling und dem Klassenwechsel von Immunglobulinen beteiligt sind. Dieser Signalweg verknüpft Zytokin-Signale mit Chromatin- und Transkriptionsmaschinerie und prägt so allergische Entzündungen sowie Typ‑2‑Immunantworten. Eine fehlregulierte STAT6-Aktivität wird mit Mechanismen von Asthma und atopischen Erkrankungen in Verbindung gebracht und wird außerdem in Kontexten tumorassoziierter Immunpolarisierung sowie zytokingetriebener Zellzustandsübergänge untersucht.
Stat6 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STAT6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STAT6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STAT6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STAT6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.