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Stat6 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-423180-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Stat6 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-423180-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Mouse Stat6 (Signal Transducer and Activator of Transcription 6) ist ein zytokinresponsiver Transkriptionsfaktor, der nachgeschaltet der IL-4- und IL-13-Rezeptorsignalisierung über JAK-Kinasen aktiviert wird, was zur Tyrosinphosphorylierung, Dimerisierung und nukleären Translokation führt. STAT6 steuert Genprogramme, die mit der Th2-Polarisierung, der alternativen (M2-ähnlichen) Makrophagenaktivierung, dem Klassenwechsel von B-Zellen, der Schleimproduktion und dem Gewebeumbau verbunden sind. Durch die Regulation von Chemokinen, immunglobulinassoziierten Genen und Signalwegen der epithelialen Differenzierung trägt Stat6 zu allergischer Entzündung und bronchialer Hyperreagibilität bei und wird häufig im Kontext von Asthma- und Atopie-Modellen untersucht. Seine Aktivität überschneidet sich außerdem mit der Immunbiologie des Tumormikromilieus und mit fibroseassoziierten transkriptionellen Netzwerken, wodurch Stat6 ein nützlicher Knotenpunkt für die Analyse von Signalwegen in der Immunologie- und Entzündungsforschung ist.
Stat6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Stat6-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Stat6 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Stat6-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Stat6-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Stat6-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Stat6-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Stat6-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Stat6-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Stat6-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.