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Stat1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400086-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Stat1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400086-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
STAT1 kodiert Stat1, einen latenten zytoplasmatischen Transkriptionsfaktor, der nachgeschaltet von Typ‑I‑, Typ‑II‑ und Typ‑III‑Interferonrezeptoren durch JAK‑vermittelte Phosphorylierung aktiviert wird. Phosphoryliertes Stat1 bildet Homodimere oder Heterodimere (z. B. mit STAT2), die in den Zellkern translozieren, um interferonstimulierte Gene zu regulieren, die an antiviraler Abwehr, Antigenpräsentation und zellintrinsischer Immunüberwachung beteiligt sind. Diese Signalachse ist in entzündliche Netzwerke wie NF‑κB eingebunden und kann zelluläre Programme einschließlich Apoptose, Zellzykluskontrolle und metabolischer Anpassung umgestalten. Eine dysregulierte STAT1‑Aktivität ist mit veränderten Wirt‑Pathogen‑Antworten und immunvermittelter Pathologie assoziiert und wird häufig in Studien zu Entzündung, Infektionsbiologie und Tumor‑Immun‑Interaktionen untersucht.
Stat1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des STAT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von STAT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die STAT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit STAT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.