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SSTR2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401618-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
SSTR2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401618-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SSTR2 kodiert den Somatostatinrezeptor 2 (SSTR2), einen G‑Protein‑gekoppelten Rezeptor, der Somatostatin bindet und dadurch die neuroendokrine Sekretion sowie die zelluläre Signalübertragung reguliert. Nach Aktivierung koppelt SSTR2 typischerweise an Gi/o‑Proteine, senkt die cAMP‑Produktion, moduliert die Aktivität von Calcium‑ und Kaliumkanälen und beeinflusst nachgeschaltete Signalwege wie MAPK/ERK und PI3K; so werden Programme für Proliferation, Differenzierung und Sekretion mitgestaltet. Die Internalisierung und das Recycling des Rezeptors steuern zusätzlich die Signaldauer und die Verfügbarkeit des Rezeptors an der Plasmamembran. Veränderte SSTR2‑Expression oder -Signalgebung wird im Kontext der neuroendokrinen Biologie und des tumorassoziierten Rezeptorprofilings untersucht, was SSTR2 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien zur GPCR‑Regulation und zu endokrinen Signalisierungsnetzwerken macht.
SSTR2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SSTR2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SSTR2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SSTR2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SSTR2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.