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SRPK1 CRISPR/Cas9 KO Plasmid (m) | sc-423158 | 20 µg | $397.00 |
Das murine Gen *Srpk1* kodiert die serin/arginin-reiche, protein-spezifische Kinase 1 (SRPK1), einen zentralen Regulator des prä-mRNA-Spleißens durch Phosphorylierung von SR-Proteinen wie SRSF-Faktoren, wodurch deren nukleäre Lokalisation und der Aufbau des Spleißosoms beeinflusst werden. Indem SRPK1 Signaleingänge mit Entscheidungen des alternativen Spleißens koppelt, beeinflusst es Genexpressionsprogramme, die Proliferation, Stressantworten und Differenzierung steuern. Die SRPK1-Aktivität überschneidet sich mit RNA-Prozessierungsnetzwerken, die mit Zellzykluskontrolle und posttranskriptioneller Regulation verbunden sind, und ist daher relevant für Studien zu fehlreguliertem Spleißen, wie es bei Krebs, Neurodegeneration und entzündlichen Zuständen beobachtet wird. In Mausmodellen wird die Störung von SRPK1 häufig genutzt, um zu untersuchen, wie Spleißkinase-Signalisierung gewebespezifische Transkript-Isoformen und nachgelagerte Phänotypen prägt.
Das SRPK1 CRISPR/Cas9-KO-Plasmid (m) ist ein Pool von Plasmiden, die für die gezielte Disruption des Srpk1-Gens in mouse-Zelllinien entwickelt wurden. Jedes Plasmid koexprimiert eine einzigartige Single-Guide-RNA (sgRNA), die auf eine bestimmte Stelle innerhalb des Srpk1-Gens abzielt, zusammen mit der Streptococcus pyogenes Cas9-Nuklease. Die Plasmide kodieren zudem für GFP, was die fluoreszente Identifizierung und Anreicherung erfolgreich transfizierter Zellen mittels Fluoreszenzmikroskopie oder Durchflusszytometrie ermöglicht.
Das Multi-Guide-Design erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Insertionen oder Deletionen (Indels) entstehen, die den offenen Leserahmen von Srpk1 nach der Cas9-vermittelten Bildung von Doppelstrangbrüchen unterbrechen. Durch das CRISPR/Cas9-System verursachte DNA-Brüche werden über endogene NHEJ-Wege (Non-Homologous End Joining) repariert, was häufig zu Frameshift-Mutationen führt, die die SRPK1-Proteinexpression aufheben.
Dieses CRISPR-Knockout-System ermöglicht die effiziente Erzeugung von Srpk1-defizienten Zellmodellen zur Untersuchung der SRPK1-Signalübertragung, für funktionelle Genomstudien, in der Krebsbiologieforschung sowie zur Bewertung therapeutischer Reaktionen in menschlichen Zelllinien.
CRISPRs +/- HDRs
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.